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Trainerfortbildung in Südtirol

12. April 2026 Leichtathletik

Unsere beiden Trainer Katalin Melczer und Andi Krebs dachten sich, warum immer nur eintägige Fortbildungen mit viel Theorie oder Online machen und entschieden sich daher für ein viertägiges Laufseminar in der Nähe von Meran am Ende der Osterferien. Nach reibungsloser Anreise empfing uns die Gemeinde Algund, wo unsere Unterkunft war, bei herrlichem frühsommerlichen Wetter.

Nach kurzer und lustiger Kennenlernrunde ging es für die Gruppe, welche mit den beiden Leiterinnen ca. 20 Läufer umfasste auch gleich ans „eingemachte“. Kaum weg von der Pension ging es zwar durch wunderschöne Apfel- und Obstplantagen aber auch immer stetig Bergauf. Mit Laufspielen und einem lockeren Lauf waren dann auch schon der erste Nachmittag „geschafft“. Am nächsten Morgen ging es schon um 7:00 los; die Beine waren noch etwas schwer, aber der Lauf und das Highlight, der Wasserfall in Partschins machten alles wieder wett. Nach ausgiebigen Frühstück ging es dann per Bus nach Meran, wo wir gemütlich durch die Stadt bummelten und uns für das Abendessen auf einem der lokalen Märkte mit leckerer Antipasti eindeckten. Vor dem gemütlichen Abend war natürlich nochmal Sport mit Stabi und Krafttraining angesagt; alles fast immer kombiniert mit Laufspielen.

Auch der Samstag ließ uns wieder früh aufstehen, damit wir um 7:00 unseren Morgenlauf zu einem schönen Aussichtspunkt mit tollen Blick auf Meran ungestört genießen konnten. Die zweite längere Laufeinheit an diesem Tag schraubte sich immer weiter den Berg hinauf, um auch hier die tolle Landschaft in vollen Zügen genießen zu können. Zurück ging es dann mit einer Einkehr in einer kleinen Berggaststätte mit gutem Essen und erneut toller Aussicht. Der Nachmittag stand dann nochmal im Zeichen von Kraft- und Stabitraining aber auch verschiedener Entspannungsübungen. Ausklingen ließen wir den Abend dann auf einem tollen Berggasthof mit hervorragendem Essen.

Um den Abreisetag nochmal richtig zu nutzen, ging es auch hier um 7:00 los zum Laufen oder Wandern und die einzelnen Gruppen streunten in die verschiedenen Richtungen und Laufstrecken aus, um auch nochmal die andere Seite des Tals zu „erlaufen“.

Zurück in der Pension, hieß es dann noch Duschen, Frühstücken und das Zimmer räumen.

Nach fast 45 Laufkilometern und vierstelliger Höhenmeter hieß es dann leider wieder Arrivederci! und es ging über die Autostrada wieder heim.

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